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Die Liebe stielt nicht, die Liebe ist nicht eifersüchtig, die Liebe trägt nicht nach... stimmt das wirklich?
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Am nächsten Morgen wachte ich durch das Schrillen meines Weckers auf und ging noch verschlafen ins Badezimmer um mich zu duschen und zu waschen und danach ging ich wieder nach unten um einen Kakao zu trinken. „Na geht’s dir Heute besser?“, fragte Verona die schon am Tisch saß als ich mich dazu setzte. Ich zuckte nur mit den Schultern und ich wusste, dass sie es merkte, dass es mir nicht besser ging. Ich trank schnell aus, weil ich keine Lust hatte mich darüber zu unterhalten.
Nachdem ich fertig war ging ich wieder nach oben ins Badezimmer, putzte meine Zähne und machte mir noch einen Zopf und holte meinen Rucksack und wartete wieder auf Lisa die gerade die Treppe herunter kam und sich noch einmal im Spiegel betrachtete ob auch die Schminke nicht verlaufen war und ob die Frisur saß. Ich mochte Lisa auch wenn sie in manchen Sachen echt das Gegenteil von mir war. Im Gegensatz zu manchen anderen Mädchen war Lisa ja noch harmlos angezogen. Mir wurde manchmal fast übel wenn ich die Puppen mit ihren pinken Miniröcken und kappen Tops die ebenfalls pink waren sah. Meistens waren sie dann auch noch blondiert und sahen wie Blondinen aus ich war selber blond aber dunkelblond und wenn die Haare nicht gefärbt waren, war mir das auch egal.
„Na kommst du jetzt mit oder nicht?“, fragte Lisa ein bisschen ungeduldig, da sie schon an der Tür stand und wartete. Ich hatte wohl ein bisschen geträumt. Ohne eine Antwort folgte ich ihr. „Ich freu mich schon voll auf heute Nachmittag!“, sagte Lisa dann als wir fast angekommen waren. „Mh!“, brachte ich nur heraus und stelle mich abseits von allen anderen an die Haltestelle. Ich hatte echt Stimmungsschwankungen! Aber im Großen, Ganzen ging’s mir wirklich beschissen. „Ach das wird schon wieder!“, meinte Lisa die auf mich zukam, weil sie sich erst woanders hingestellt hatte. Sie wusste, wieso es mir nicht gut ging.
Wenn Tom mich nicht wollte, dann würde ich mich nie wieder in jemanden verlieben, schloss ich daraus. Ich wusste, dass das einfach nur kindisch war und nicht stimmte aber ich redete es mir ein und wollte es auch kundtun.
Dann kam der Bus und wir stiegen ein. Mein Morgen war immer gleich bis jetzt gewesen. Ich war immer aufgestanden, dann zum Bus gelaufen und dann hatte ich mich in der Schule gelangweilt. Heute kam es mir so vor, als würde die Busfahrt nie enden! Ich hatte, das Gefühl, als säßen wir schon bestimmt fast eine Stunde im Bus. Als ich dann endlich aussteigen durfte war ich froh und ging zu meinem Klassenraum. Gleich würde bestimmt wieder Paul auf mich zugelaufen kommen und dann würde er mich wieder voll labern! Da hatte ich ehrlich gesagt keinen Bock drauf aber sonst hatte ich ja keine Freunde in meiner Klasse.
Nach dem Schultag ging ich wieder zum Bus und wartete. Er würde erst in 15 Minuten kommen! Mir fiel ein, dass ich Andi du Alex heute gar nicht gesehen hatte. Dieser Vormittag war wirklich schnell rumgegangen.
Dann kam der Bus und ich stieg ein und sah mich um. Lisa saß hinten mit einer Freundin. Ich lächelte sie an und stellte mich zu den beiden sitzenden Mädchen. „Na wie war dein Schultag?“, fragte Lisa die ihre Tasche wieder auf ihren Schoß zog, weil sie gerade zu rutschen drohte. „Schön kurz!“, antwortete ich nur. Als wir dann zu Hause ankamen, aßen wir schnell was und ich zog mich noch schnell um und dann gingen wir auch schon wieder los zum Bus um in die Stadt zu fahren. „Ich freu mich so! Endlich wieder in die Stadt!“, sagte Lisa aufgeregt. Ich wusste nicht was los war. Wieso endlich wieder? Wir waren doch letztens noch da gewesen! Ach war mir auch ehrlich gesagt egal.
Als wir beim Busbahnhof angekommen waren, gingen wir zu Karstadt und warteten vor der Tür. „Komm lass uns gehen!“, drängte ich sie. „Warte mal noch!“, erwiderte sie. Ich verdrehte die Augen. Was sollen wir denn jetzt noch hier machen? Ich war hier her gekommen um mir Klamotten zu kaufen und nicht blöd hier rum zu stehen.
Auf einmal kamen 2 Jungs mit Kapuzen die sie ins Gesicht gezogen hatten auf uns zu gelaufen. Der eine umarmte Lisa. Meine Miene verdunkelte sich und ich wusste wert vor mir stand. „Lisa?“, rief ich wütend und zog sie ein stück von den anderen weg. „Wieso sind die da? Ich fahr gleich wieder!“, flüsterte ich aber am liebsten hätte ich sie angeschrieen. „Was hast du denn gegen sie? Er ist dein Freund schon vergessen?“, fragte sie. Ich hatte das Gefühl, sie wollte den guten Menschen spielen, der wieder reinen Tisch zwischen uns machte aber ich wollte es wenn schon alleine erledigen oder sonst gar nicht. Ich blickte kurz zu den anderen beiden rüber und es sah auch so aus, als wüsste Tom auch von allem genau so wenig wie ich es wusste.
Es wäre unfair gewesen, wenn ich jetzt wieder gegangen wäre. Also ging ich ohne ein weiteres Wort vor den anderen her. „Sabrina?“, kam von hinten eine leise Stimme. „Nein! Ich bin im Moment nicht ansprechbar!“, schnaubte ich vor Wut. Jetzt hatte ich auch keine Lust mehr zu shoppen. Ich war sauer auf Tom wie ich es noch nie auf eine andere Person gewesen war. Erst glaubte er mir nicht und dann legte er auch noch einfach auf! So was gab es wirklich nicht!
Ich kramte meinen MP3-Player aus der Tasche und fing an zu hören. Am besten wäre Rammstein gewesen aber dann hätte ich nicht bestätigen können, dass ich Tom nicht eine geklatscht hätte. Nach einer viertel Stunde laufen sah ich mich einmal um, weil ich nicht glauben konnte, dass die anderen die ganze Zeit hinter mir her laufen würden.
Und so war es auch: Ich lief nur noch alleine durch die Stadt. Vielleicht war das ja gar nicht so schlimm! Dann hatte ich wenigstens meine Ruhe und konnte machen was ich wollte! Es kotzte mich echt an, dass Lisa mir einfach verschwiegen hatte, dass Tom und Bill mitkommen würden!
Ich hasste es immer schrecklich, wenn jemand 2 Leute verkuppeln wollte, oder wieder den Streit lösen wollte. Wie wäre es, wenn ich Tom mal so richtig eins auswischen würde? Ich war echt wütend auf ihn, ich hatte nichts gemacht, aber er glaubte mir nicht und so was machte mich wütend und traurig zugleich. Ich wollte sehen, ob er mich wirklich noch liebt. Er konnte doch nicht einfach so Schluss machen! Doch! Wenn er wollte konnte er aber ich wollte alles wissen.
Also ging ich weiter und lief die Einkaufsstraße entlang und hielt Ausschau nach einem Typen der wohl dazu bereit sein würde. Da kam auch schon einer. Ich wusste nicht wie ich ihn einschätzen sollte. Immer hatte ich fast schlechte Erfahrungen gemacht. Von außen sahen sie immer wie Engel aus aber sie waren überheblich und wussten, dass sie gut aussahen und nutzten das auch aus.
Aber ich überwindete mich und ging auf ihn zu. Ich hatte ihn schon einmal gesehen. Er war bei Andi in der Klasse. Ich wusste echt nicht was ich sagen sollte, aber ich sprach ihn einfach an. „Hey bist du nicht bei Andi in der Klasse?“, fragte ich und er blieb stehen. „Ja genau und wer bist du?“, fragte er zurück. „Äh… Ich bin ne Freundin von ihm und hab mal ne Frage an dich!“, also begann ich ihn zu fragen ob er mir helfen würde. Er musste Tom und Bill ja eigentlich kennen, weil er ja bei ihnen in der Klasse gewesen war. „Und wenn ich mal fragen darf wer ist der Typ den wir eifersüchtig machen sollen?“, fragte er. „Kannst du Geheimnisse für dich behalten?“, fragte ich zurück. Er nickte. Ich flüsterte ihm den Namen ins Ohr. „Oh das wird schwer werden aber er mag mich eh nicht so wirklich! Wir hatten manchmal Streit in der Schule! Wenn er dich wirklich liebt dann wird er eifersüchtig und das sieht man ihm an!“, sagte er.
Dann machten wir uns auf den Weg um die anderen zu suchen. „Ich bin übrings Tim und wie heißt du?“, fragte er. „Nenn mich einfach Biene oder Sabrina ist mir egal!“, stellte ich mich dann auch vor.
Dann sahen wir sie auch schon. Lisa wühlte Kleiderständer durch und Bill stand interessiert daneben. Tom sah mehr genervt und gelangweilt aus als das er Spaß mit den beiden hatte. „Das ist unsere Chance!“, flüsterte Tim mir zu und legte seinen Arm um meine Hüfte und wir gingen langsam auf die anderen zu.