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Die Liebe stielt nicht, die Liebe ist nicht eifersüchtig, die Liebe trägt nicht nach... stimmt das wirklich?
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Am nächsten Morgen wachte ich dann durch das Klingeln meines Weckers auf und stand auf und ging zu meinem Schrank. Ich überlegte wie jeden Morgen was ich anziehen sollte. Ich hatte es immer schwer mich zu entscheiden obwohl das alles eigentlich gar nicht so schwer war. Ich nahm eine normale Jeans und ein Schwarz-weiß gestreiftes Top aus dem Schrank und zog die beiden Sachen an und betrachtete mich im Spiegel. Irgendwas fehlte aber noch! Ich sah mich in meinem Zimmer um und erblickte meine Cap von Billabong. Ich setzte sonst eigentlich nie Caps auf und wusste auch nicht wieso ich das gerade Heute machen wollte aber ich setzte sie auf.
Ich konnte sie ja auch in der Schule abnehmen wenn sie nicht aussah. Dann ging ich die Treppe runter und trank wie jeden Morgen meinen Kakao. „Und Heute nicht zu Spät aufgestanden?“, fragte Ben der auch noch verschlafen am Tisch saß. „Ne Heute bin ich pünktlich!“, lobte ich mich selber und grinste. „Und du siehst mal ein bisschen anders aus als sonst!“, bemerkte Verona. Ich zuckte mit den Schultern. „Ist doch nur ne Cap mehr ja nicht!“, meinte ich und ging danach wieder auf mein Zimmer um meine Tasche zu packen. Heute wollte ich meine Schultertasche mitnehmen weil wir heute zum Glück fast nur entspannende Fächer hatten. Doppelstunde Kunst, Bio, Politik, Englisch und Geschichte. Ich fand so eine Zusammenstellung am Besten aber wenn jeder Tag so wäre, dann hätten wir ja nur Nebenfächer was eigentlich gut für uns wäre.
Ich ging nach unten wo ich noch mal schnell in die Küche ging und mein Pausenbrot einpackte und dann wieder in den Flur ging und meine Chucks anzog. Lisa war gerade auf dem Weg nach unten und schlüpfte schnell in ihre Schuhe rein. Sie brauchte nicht mal ein viertel so lange wie ich für meine Chucks! Vielleicht nervte es manchmal die Schuhe so lange an zu ziehen aber das Ergebnis fand ich einfach toll. Dann hatte ich die Schuhe auch schon an und wir gingen wie jeden Morgen zur Bushaltestelle.
Heute hatte ich alles mit: MP3-Player, Handy und was ich noch so alles brauchte. „Was machst du denn heute Nachmittag eigentlich?“, fragte ich Lisa als ich das Schweigen nicht mehr aushalten konnte. „Weiß ich noch nicht! Aber ich muss noch nen bisschen für ne Arbeit Morgen lernen!“, antwortete sie. Ich sah auf die Uhr. Es war fast 7 Uhr. „Komm lass uns schneller laufen sonst ist der Bus gleich schon weg!“, trieb ich sie an und wir gingen einen Schritt schneller. Als wir gerade ankamen war der Bus auch schon da und wir konnten sofort einsteigen. Wie jeden Morgen waren noch ein paar Plätze frei und wir setzten und hin. „Ach ja! Du kommst ja erst Heute Abend wieder!“, fiel Lisa dann ein. Ich nickte.
Da ich noch ein bisschen müde war lehnte ich meinen Kopf an die Fensterscheibe des Busses. Eigentlich war es sehr unbequem aber das war mit im Moment egal. Am liebsten würde ich mich wieder zurück ins Bett verkriechen und wieder einschlafen! Eigentlich war ich ja kein Morgenmuffel aber Heute irgendwie schon. Ich hatte irgendwie das Bedürfnis zu schlafen aber irgendwie war mir das auch gleichzeitig zu doof! Also beschloss ich einfach wach zu bleiben. Die Fahrt ging heute schneller als sonst um und ich musste auch schon aussteigen und verabschiedete mich noch schnell von Lisa.
Ich ging langsam auf das Gebäude zu. Lust hatte ich wie jeden Morgen nicht aber ich wusste, dass es ja fast bei jedem der die Schule besuchen musste so war. Da ich noch Musik hörte ging mir es eigentlich ganz gut. Ich ging zum Klassenraum, da wir in der ersten Stunde Mathe bei unserer Klassenlehrerin haben sollten. Das Fach was ich gerade so hasste!
Als ich angekommen wart setzte ich mich auf den Boden und hoffte, dass es nie klingeln würde, was es eh irgendwann mal tat. Ich war Heute mal ganz die erste was sonst eigentlich nicht oft der Fall war. Ich hatte mir vorgenommen, nicht mehr mit Marie, Alina und Caro zu reden. Ich war immer noch verwirrt wegen der Reaktion gestern aber irgendwie waren sie eh ein bisschen komisch und anders als ich gewesen!
Es wurden immer und immer mehr Schüler die sich vor unserer Klasse sammelten. Ich kramte mein Handy aus der Hosentasche und sah auf die Uhr. In 5 Minuten würde es schon klingeln! Ich sah ans Ende des Ganges wo Paul mir mit einem Lächeln entgegen kam. Ich lächelte zurück und stand dann auf und wartete auf ihn. „Na wie geht’s dir?“, fragte er. Ich zuckte mit den Schultern. „Eigentlich ganz gut! Den letzten Tag hab ich ja zum Glück überstanden!“, atmete ich auf. Dann kam auch schon unsere Lehrerin und schloss die Klasse auf und wir gingen auf unsere Plätze.
Nachdem wir sie dann begrüßt hatten fing sie an zu reden. „Ich hab eine gute Nachricht für euch! Morgen ist frei für euch wegen den Abi-Prüfungen!“, sagte sie. Mein Blick hellte sich auf und ich begann zu grinsen. „Das ist die erste gute Nachricht hier in der Schule die ich bekommen hab!“, flüsterte ich Paul zu und der stimmte mir nickend zu. „Dann kann ich endlich mal wieder ausschlafen und ein bisschen was für mich machen als den ganzen Morgen nur in der Schule zu pauken!“, fügte ich noch hinzu und dann fingen wir leider auch schon an zu lernen.
Da mir Mathe ja überhaupt nicht lag versuchte ich mich so gut wie möglich am Unterricht zu beteiligen wie ich es konnte. Nach der Stunde und den nächsten Stunden hatten wir nur noch eine Stunde Bio und zwar die letzte. Bio war ja eigentlich ein ganz gutes Fach. Man konnte eigentlich gut mitarbeiten und hatte auch ein bisschen Spaß im Gegensatz zu Mathe und Latein.
Ich dachte die ganze Zeit nur daran, wie es wohl gleich bei Alex sein würde und wie die Band sein würde. Ich hatte noch nie in einer Band gesungen oder bei einer Probe zugeguckt. Andi würde ja auch mit kommen. Als die Stunde dann zum Glück zu ende war ging ich sofort zum Haupteingang und wartete auf Alex der wohl in ein paar Minuten kommen würde. Ich freute mich schon voll auf den Nachmittag und dann kam er auch schon.
„Na wie war die Schule heute so? Andi kommt gleich auch schon sofort mit!“, begrüßte er mich. Ich zuckte mit den Schultern. „Die Schule war wie immer!“, sagte ich nur kurz. Dann kam Andi auch schon und wir gingen los. Ich hatte mit bekommen, dass Alex ein bisschen außerhalb wohnen würde und deshalb würden wir auch ein bisschen länger laufen was mich nicht störte.
„Was kann man sich denn eigentlich unter eurer Band vorstellen? Was für Musik spielt ihr und so?“, fragte ich dann. „Wir sind 3 Jungen! Ich spiele Schlagzeug, Christian spielt Bass und ist 15, und Max spielt E-Gitarre und ist 16. Und ich bin ja auch 16 wie du weißt. Wir spielen mehr so Rock. Man kann das nicht wirklich beschreiben musst dir einfach mal anhören und nen Sänger oder ne Sängerin haben wir auch leider noch nicht!“, versuchte er mir zu beschreiben. Ich nickte. Ich beschloss mich überraschen zu lassen.
„Ich hab ne Idee! Wie wärs wenn wir Heute ne kleine Fete bei mir steigen lassen? Ich hab Sturmfreie!“, fiel Alex ein. „Ich müsste erst Verona fragen aber ich glaub sie erlaubt das wohl!“, meinte ich und Andi sagte auch zu. Dann kamen wir auch schon bei Alex an und wir betraten das Haus. Von innen wie auch von Außen sah die Familie nicht gerade Arm aus. Im Gegenteil! Als erste gingen wir in die Küche wo seine Mutter gerade mit seiner Schwester am Tisch saß. „Hallo!“, begrüßte ich sie höflich um einen guten Eindruck zu hinterlassen.
Ich versuchte immer zu allen Leuten die auch zu mir nett waren freundlich zu sein auch wenn es mir bei manchen vielleicht ein bisschen schwer fiel. Mit einem „Guten Tag“ grüßten sie zurück. Ich sah mir Alex noch mal an und dann wieder seine Schwester und seine Mutter. Sie passten wirklich nicht zusammen! Alex sah ihnen nicht im Geringsten ähnlich. Die Klamotten waren bestimmt auch ein Grund! Ich könnte mir die Mutter nicht so vorstellen. Sie sah vornehm aus und Alex Schwester hatte ein Shirt an und eine Jeanshose aber man sah kein bisschen von ihrem Bauch. Ich gab es ja zu! Meine Mutter hatte es früher auch nicht gerne wenn ich Bauchfrei rumgelaufen bin aber ich fand es auch nicht gerade toll, die Hose fast bis zum Bauchnabel zu ziehen wie es bei ihr eigentlich fast der Fall war.
„Kommt lasst uns runter gehen!“, drängte Alex. Ich hatte das Gefühl, ihm wäre seine Familie ein bisschen peinlich aber ich folgte ihm ohne Widerworte und dicht gefolgt von Andi. „Wie alt ist deine Sis eigentlich?“, fragte ich Alex als wir die Treppe herunter gingen. „Sie ist 14! Wieso fragst du?“, fragte er zurück nachdem er geantwortet hatte. „Nur so!“, erwiderte ich und schwieg dann. Im Keller öffnete Alex eine Tür und wir gingen in den Raum.
„So hier spielen wir immer!“, sagte Alex stolz und ich sah mich im Raum um. „Geil!“, brachte ich nur heraus. Der Raum sah einfach Super aus! Die Wände waren schwarz gestrichen und darauf waren verschiedene Zeichen und Sprüche gesprayt. An einer Wand hingen verschiedene Poster von anderen Bands. Zum Beispiel von Metallica und so weiter. „Ach ja! Die anderen beiden kommen erst nachher um 3 Uhr oder so!“, sagte Alex noch. Ich sah in die Ecke wo die Instrumente standen. Mir viel sofort die E-Gitarre ins Auge. Ich hatte früher selber mal Gitarre gespielt und auf ner E-Gitarre hatte ich es auch schon öfter ausprobiert aber dann hab ich ganz aufgehört weil ich irgendwie keine Lust mehr hatte wie bei allen meinen Hobbies die ich mal hatte. Zum Beispiel Reiten, Tennis spielen, Ballet und so weiter. Ich hatte wirklich schon fast alles mal ausprobiert.
„Wartet mal eben ich geh eben nach Draußen und ruf nen paar Leute an und frag ob die Heute Abend vielleicht kommen wollen!“, sagte Andi und zog sein Handy aus der Hosentasche und ging nach oben.
In diesem Moment dachte ich daran, dass es schön wäre, wenn Tom hier sein könnte aber ich wusste, dass das wirklich nicht ging auch wenn ich mir das über alles wünschte.
„Du hast aber wirklich schöne Augen!“, unterbrach mich Alex beim Nachdenken. Ich zuckte mit den Schultern und lächelte schwach. Ich hatte es gerne wenn mir jemand Komplimente machte. So lange es nur Komplimente waren und nicht mehr. Alex kam ein paar Schritte auf mich zu lächelte mich irgendwie komisch dabei an. In diesem Moment wusste ich nicht was ich tun sollte aber dann ging auch schon die Tür auf und Andi strahlte uns glücklich an. „Es kommen ein paar Kumpels!“, sagte er glücklich. „Und keine Mädels?“, fragte ich ein bisschen beunruhigt. „Ne du bist die einzige es sei denn du würdest noch jemanden fragen, ob sie kommen will!“, schlug Andi vor. „Okay dann ruf ich Lisa an!“, sagte ich und nahm dann auch mein Handy aus der Tasche und wählte ihre Handynummer. „Hi hier ist Sabrina! Bist du zu Hause?“, fragte ich erstmal damit sie gleich Verona fragen konnte ob wir denn nun dürften. „Ja bin ich wieso?“, fragte sie zurück. „Frag mal ob wir beiden wenn du Lust hast Heute nen bisschen länger bei Alex bleiben dürfen!“, sagte ich ihr und sie ging fragen. „Es geht aber nicht zu lange und ich kann erst um halb 8 Heute Abend kommen!“, erwiderte Lisa nachdem sie gefragt hatte. „Okay ist okay dann bis gleich! Warte mal eben ich gib ihn dir eben damit er dir erklärt wo er wohnt!“, sagte ich und reichte ihm das Telefon. „Hi Ich wohne in der Amselstraße 11 in der nähe vom Park!“, versuchte er ihr zu beschreiben und ich hatte das Gefühl sie würde das verstehen. Dann legte Alex auf.
„Ich hab Hunger! Kommt lasst uns nach oben gehen und was essen!“, schlug Alex vor und wir gingen wieder nach oben um was zu essen.