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Die Liebe stielt nicht, die Liebe ist nicht eifersüchtig, die Liebe trägt nicht nach... stimmt das wirklich?
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„Steh auf sie sind schon da!“, schrie Lisa. Ich wusste gar nicht was sie meinte. „Boah Lisa es ist mitten in der Nacht! Ich will pennen!“, meckerte ich sie an. Dann hielt sie mir meinen Wecker vor die Nase. Ich brachte nur ein „oh“ heraus. Es war nämlich schon halb 11! „Und wer soll bitte schön schon da sein?“, erkundigte ich mich. „Na wer hat uns denn gestern gesagt, dass sie heute noch mal vorbei kommen?“, sagte sie ungeduldig. Plötzlich schreckte ich auf. Tom und Bill standen vor uns.
Meine Haare waren durcheinander gewuschelt und ich hatte fette Augenringe. „Hi!“, begrüßte Tom mich munter. „Ich will weiter schlafen!“, flüsterte ich und zog die Decke wieder über meinen Kopf. „Das wird wohl nicht gehen!“, sagte Bill frech und zog mir die Decke weg. „Okay okay! Ich zieh mich nur kurz an und mach mich fertig aber ihr könnt ja so lange nach unten gehen!“, schlug ich vor und die 3 verließen den Raum.
Eigentlich war es mir richtig wichtig Tom noch einmal zu sehen bevor ich ihn 3 Wochen nicht mehr sehen würde aber ich war so müde und erst recht nicht gut drauf! Es würde schon irgendwie gut gehen! Ich schlurfte ins Badezimmer wo ich mein Gesicht wusch und meine Zähne putzte. Dann kämmte ich meine Haare und schminkte mich.
Zurück in meinem Zimmer zog ich mir eine Hose und einen Sweater an. Dann ging ich nach unten wo die anderen schon auf mich warteten. “Boah bist du schnell!“, stellte Tom fest. „Ich zuckte nur mit den Schultern und ließ mich auf einen Sessel fallen.
Okay- Ich musste zu geben das ich vielleicht ein bisschen freundlicher sein könnte weil Tom und Bill sich auch aus dem Bett gequält hatten um uns zu besuchen! „Ich bin nur nen bisschen müde! Also was machen wir jetzt?“, fragte ich und versuchte mich zu bemühen. „Wir können ja spazie…!“, weiter kam Lisa nicht da ich sie unterbrach. „Was ist eigentlich so toll daran spazieren zu gehen?“, fragte ich sie. „Ich finds einfach toll und man hat was zu tun!“, verteidigte sie sich. „Das ist doch voll öde da draußen rum zu laufen ohne Ziel!“, sagte ich wieder. „Wir wollen was Schönes machen und nicht hier ne Diskussionsstunde machen!“, warf Bill ein. „Was denn?“, fragte jetzt auch Tom.
Wir waren alle ratlos. Was sollte man sonntags machen? Sonntags- Wo kein Geschäft und kein Kino und gar nichts auf hatte.
„Na gut dann gehen wir halt spazieren!“, willigte ich dann doch ein weil mir ja auch nichts Besseres einfiel. Ich zog meine Schuhe an und wir gingen los. „Ich hasse spazieren!“, flüsterte ich Tom zu. „Wieso das denn?“, fragte Tom überrascht. „Weil ich oft mit Lisa spazieren gehe! Ich weiß es auch nicht genau aber irgendwie ist das doch voll langweilig! Ist ja jetzt auch egal!“, meinte ich. „Na dann machen wir halt nen bisschen was anderen!“, schlug Tom vor und sagte zu Bill, dass sie schon weiter gehen sollten. Tom und ich bogen nach rechts in eine Straße ein und dann gingen wir in den Park der folgte. „So jetzt setzen wir uns ein bisschen hin und wenn wir keine Lust mehr haben dann laufen wir einfach weiter!“, sagte Tom und grinste.
„Wo hat ihr eigentlich die Konzerte?“, fragte ich nach kurzer Zeit. „Mh… gute Frage! Wir müssen auch ins Ausland! Nach Polen und so! Aber ich werde trotzdem anrufen oder E-Mails schreiben!“, versprach er mir. „3 Wochen!“, flüsterte ich vor mich hin. „Ich wäre am liebsten hier bei dir aber das geht halt nicht!“, stellte Tom klar und legte einen Arm um mich. „Wenn du was hast dann ruf einfach an okay? Ich bin immer für dich da! Vergiss das nie!“, sagte er und ich lehnte meinen Kopf an seine Brust. „Ich liebe dich!“, flüsterte ich. „Ich dich auch!“, antwortete er und gab mir einen Kuss auf die Stirn.
So saßen wir noch lange da bis Lisa und Bill plötzlich aus dem nichts vor uns standen. „Wie kommt ihr denn hier her?“, fragte Tom und wir setzten und wieder gerade hin. „Stören wir?“, fragte Bill zurück. „Ne ist schon okay! Wir können ja weiter zurück nach Hause gehen!“, schlug ich vor und wir machten uns auf den Weg.
„Ich will gar nicht weg von hier auch wenn’s Spaß macht auf Tour zu gehen!“, beklagte sich Bill. „Ist nun mal euer Job!“, ermunterte ich ihn wieder. „Ist ja jetzt auch egal! Ist halt so auch wenn wirs gerne nen bisschen anders hätten!“, versuchte Lisa abzulenken weil sie keine Lust darauf hatte. „Man muss sich ja jetzt noch nicht den Kopf darüber zerbrechen wie es dann ist!“, meinte sie.
Aber ich musste ständig daran denken wie es dann wäre wenn wir uns so lange nicht mehr sehen würden! Vielleicht machte ich mir zu viele Gedanken darüber und ich sollte einfach nicht so an ihm hängen wie ich’s tat. Aber das war eigentlich völlig normal! Na war jetzt auch egal. „Wir werden ja in Kontakt bleiben!“, sagte Tom dann und nahm m ich in den Arm.
Dann kamen wir auch schon bei uns an und wir gingen auf Lisas Zimmer. Boah hast du nen großes Zimmer!“, meinte Bill erstaunt. Es stimmt- das Zimmer war größer als meins und das von Tom und Bill. Wir machten uns es auf dem Bett gemütlich. Nur Bill sah sich noch im Zimmer um. „Suchst du was Besonderes?“, fragte ich. „Ach ne ich hab nur geguckt!“, meinte er und setzte sich zu uns. „Und freut ihr euch schon?“, fragte Lisa die mit ihren Haaren spielte. „Ja klar! Aber aufgeregt sind wir auch! Ihr könnt ja mal gucken im einer Woche soll auf VIVA nen Konzert von uns laufen!“, schlug Tom vor. „Ja also ich guck das auf jeden Fall!“, sagte ich.
Auf einmal klingelte Bills Handy. „Ja wir kommen sofort! Ich weiß!“, sagte Bill und legte schnell wieder auf. „Wir müssen schon gehen! Wir fahren gleich schon los!“, sagte Bill. Ich sah Tom an. „Ich freu mich schon wieder auf dein lächeln wenn ich wieder bei dir bin!“, sagte er. Ich grinste. Dann standen wir beiden auf und Tom küsste mich so lange und zärtlich wie sonst noch nie.
„Bis dann min Schatz!“, sagte er und strich mir über die Haare. Dann gingen wir zur Tür. Irgendwie hatte ich ein schlechtes Gefühl! Ich wusste nicht wieso aber es war so. Dann umarmten wir uns noch einmal und verabschiedete uns und sie gingen. „Jetzt sind sie weg!“, murmelte Lisa vor sich hin. Ich gaub sie machte sich auch Gedanken aber zeigte das nicht so deutlich. „Na komm! Lass uns unsere Schultaschen für Morgen schon mal packen!“, schlug sie vor. Ich willigte ein und verschwand in meinem Zimmer. Ich wusste ja das Tom jeden Tag simsen oder anrufen würde also musste ich mir nicht zu große Sorgen machen!
Im Ernst! - Ich müsste mir keine Sorgen machen! Tom war 16 und kein Baby mehr! Dann suchte ich meinen Eastpak und packte meine Schulsachen hinein.
Ich hatte wirklich keine Lust wieder zur Schule zu gehen und dann auch noch in eine wo ich niemanden kannte! In der alten Schule kannte ich fast jeden! Ich hatte die Vorstellung, dass die anderen bestimmt Streber wären oder langweilig! Ich brauchte ja keine Schlägerreinen oder dauer Animationsprogramm aber mit langweiligen Leuten konnte ich wirklich nichts anfangen. Meine Sachen für den nächsten Tag waren gepackt. Ich ging zu meiner Kommode und holte den schwarzen und den weißen Nagellack heraus um mir die Nägel zu lackieren. Auf jedem Nagel sollte eine Hälfte schwarz und die andere weiß werden. Ich mochte diese Farben und ich fand dass das besonders gut aussah. „Bist du schon fertig?“, fragte Lisa die gerade ins Zimmer kam. Ich nickte. „Komm lass uns nach unten gehen und essen!“, schlug sie vor. Ich schüttelte meine Hände noch ein bisschen damit sie schneller trockneten und dann gingen wir runter. Simone saß im Wohnzimmer und Lisa und ich holten uns was zu essen aus dem Schrank. „Was willst du essen?“, fragte Lisa und hielte mir Cellogs und Jogurt zur Auswahl. Ich deutete auf die Cellogs da ich sie lieber mochte als Jogurt. Dann aßen wir auch schon.
„Um wie viel Uhr müssen wir eigentlich aufstehen Morgen wenn wir zur Schule müssen?“, fragte ich Lisa weil es mir gerade einfiel. Der Bus fährt um 7! Also ich steh immer um 6 Uhr auf “, sagte sie. Ja dann war 6 Uhr ja ne gute Zeit. Früher musste ich immer erst um halb 7 aufstehen weil ich mit dem Fahrrad fahren musste. Vielleicht war es gar nicht so schlecht wenn ich jetzt mit dem Bus fahren könnte!
Ich geh dann heute aber schon um halb 10 ins Bett okay?“, ließ ich Lisa wissen. „Ja klar! Ich geh dann auch ins Bett!“, sagte sie. „Na ihr! Wie wars denn heute Mittag?“, fragte Verona. Ich sah auf die Uhr. Es war schon 18 Uhr. Dann waren sie ja lange hier geblieben! Länger als ich dachte. „Wie lange sind sie denn jetzt weg?“, fragte Verona wieder. „Für 3 Wochen!“, erwiderte Lisa. Sie nickte anerkennend. „Dann müsst ihr ja lange durchhalten! Ihr seid ja tapfer! Überings: Dienstag ist der Jugendamt- Termin!“, ließ sie uns wissen. „Ich weiß! Um wie viel Uhr denn?“, fragte ich. „Leider schon um 3 Uhr! Ich muss dich dann direkt nach der Schule abholen oder noch ein bisschen eher damit wir nicht zu spät kommen!“, sagte sie. Ich nickte. „Und für die Schule ist alles fertig?“, fragte sie. „Ja haben wir eben schon gemacht!“, sagte Lisa.
Nach dem Essen ging ich sofort in mein Zimmer. Ich hatte mich von den anderen noch verabschiedet. Ich wollte mal ein bisschen Zeit für mich alleine haben. Auf einmal klingelte mein Handy und ich ging ran. „Hi Hier ist Basti!“, kam es aus dem Hörer. „Oh Hi Basti! Na wie geht’s dir?“, fragte ich glücklich. „Ganz gut bis auf den Gedanken, dass ich morgen wieder zur Schule muss!“, ließ er mich wissen. „Ach müssen wir ja auch wieder und ich hab auch keine Lust dazu!“, stand ich ihm bei.
Dann unterhielten wir uns noch eine Stunde und wir legten auf. Jetzt war es schon halb 8 geworden! Jetzt wusste ich auch nicht mehr was ich machen sollte und ich beschloss mich schon mal nachtfertig zu machen. Danach legte ich mich ins Bett und hörte Musik. Dann schlief ich mit Musik ein.