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Die Liebe stielt nicht, die Liebe ist nicht eifersüchtig, die Liebe trägt nicht nach... stimmt das wirklich?
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Am nächsten Morgen wachte ich erst um halb 12 auf. Ich stand auf und ging in die Küche. Lisa und Ben schliefen wohl auch noch. „Guten Morgen!“, sagte Verona die schon wie jeden Morgen arbeitete. „Morgen!“, antwortete ich noch etwas müde. „Ich hab an der Schule angerufen und du sollst in die Klasse 8c kommen!“, sagte Verona. „Oh das ist ja cool mit der Schule! Danke das du angerufen hast!“, bedankte ich mich. „Und mit dem Jugendamt haben wir auch schon wieder einen Termin! Und das am Dienstag!“, sagte sie wieder. „Okay! Ich zieh mich eben an und dann komm ich wieder runter!“, antwortete ich und ging wieder nach oben.
Ich war schon glücklich das ich hier jetzt auch zur Schule gehen könnte und auch das wir einen Termin hatten. Vielleicht fand ich da ja wirklich noch nen paar neue Freunde. Ich zog nur einfach eine Hose und ein Shirt an und ging dann ins Badezimmer wo ich mir schnell einen Zopf machte und dann wieder nach unten ging.
„Willst du vielleicht noch was essen?“, fragte Verona die schon das Mittagessen vor bereitete. „Ne ich hab noch keinen Hunger!“ dankte ich freundlich ab. „Wenn du willst kannst du Lisa ja gleich mal wecken! Es ist schon gleich 12!“, erlaubte sie mir. Dann ging ich nach unten in den Keller wo ja Lisas Zimmer war. „Lisa komm aufstehen! Es ist schon gleich 12 Uhr!“, flüsterte ich. „Mh…Ich komm gleich!“, meinte sie noch etwas müde. „Okay! Dann komm gleich in die Küche!“, antwortete ich und ging wieder in die Küche. „Ich war eben schon in der Stadt und hab nen paar Schulhefte für dich gekauft! Ihr hättet das ja eh nicht mehr geschafft! Sie liegen im Wohnzimmer“, sagte Verona als ich die Küche wieder betrat. Also ging ich ins Wohnzimmer. Auf dem Tisch lagen 8 Hefte. Eins für Mathe, Bio, Deutsch, Englisch, Latein, Politik, Geschichte und Chemie. Die Bücher würde ich dann ja wohl in der Schule bekommen. Ich hatte wirklich keine Lust wieder zur Schule zu gehen aber ich musste ja wohl! „So da bin ich!“, rief mir Lisa entgegen die in der Tür stand. Sie sah schon viel besser als eben aus. „Kommst du mit in die Küche?“, fragte sie. Ich kam auf sie zu und wir gingen in die Küche.
„Na was habt ihr heute noch vor?“, fragte Verona neugierig. „Keine Ahnung! Ich glaub wir gehen nen bisschen raus oder bleiben hier!“, antwortete Lisa die sich gerade ein Brot schmierte. „was ist eigentlich mit dir und Maik? Ihr wart doch so lange zusammen und du redest gar nicht mehr von ihm!“, fiel Verona ein. „Ach wir sind schon lange nicht mehr zusammen! Ich habs nur nicht erzählt weil ich dachte das es eh nicht wichtig wäre!“, erwiderte Lisa.
Wenn ich daran dachte, dass sie sich fast wegen diesem Typen umgebracht hätte machte mir das wirklich Angst! So was war ein Junge (dachte ich zumindist) gar nicht wert! Auch wenn man ihn noch so sehr liebte und ihn nicht verlieren wollte. Man musste es akzeptieren, dass der jenige einen nicht mehr liebte! Dann könnte es eh nicht mehr die „große“ Liebe werden. Aber Lisa hatte ihn ja schon so gut wie vergessen.
„Ich will nicht wissen wie lange en heute pennt!“, sagte ich dann. „Ach der schläft immer so lange wenn der abends raus war!“, antwortete Lisa. Dann klingelte mein Handy was ich in der Hosentasche hatte. „Ja wer ist dran?“, fragte ich. „Hi Schatzi ich bin Tom!“, kam es aus dem Hörer. Ich verließ den Raum und ging ins Wohnzimmer und setzte mich aufs Sofa. „Na wie hast du geschlafen?“, fragte er. „Eigentlich ganz gut außer das ich ein bisschen müde bin!“, erwiderte ich, „ und du?“, fragte ich zurück. „Ich hab auch ganz gut geschlafen! Wollt ihr vielleicht heute Abend noch mal vorbei kommen?“, fragte er wieder. „Ja können wir gerne machen! Um wie viel Uhr denn?“, fragte ich. „Wie wäre es mit 7 Uhr?“, schlug er vor. „Okay dann kommen wir um 7 Uhr!“, stimmte ich zu. „Dann bis nachher! Ich liebe dich!“, sagte Tom. „Ich dich auch!“, erwiderte ich und legte auf.
„Na was habt ihr abgemacht?“, fragte Lisa. „Wir kommen heute Abend um 7 Uhr zu denen hin und dann sind wir irgendwann mal wieder hier!“, sagte ich und grinste Verona an. „Irgendwann? Das ist ja ne tolle Zeitangabe! 11 Uhr aber nicht später!“, setzte sie fest. „Okay dann sind wir um 11 Uhr wieder hier!“, sagte Lisa zufrieden. Dann gingen wir in mein Zimmer.
„Hast du eigentlich nen Rucksack oder ne Tasche für die Schule?“, fragte sie. „Ja klar! Sogar mehrere!“, antwortete ich und suchte. Ich fand meine Hello Kitty- Tasche die grau war, meinen Eastpak in hellblau und meine Eastpak Schultertasche in dunkelblau. „Und dann hab ich noch nen paar andere Taschen die hier auch irgendwo noch in den Kartons liegen müssen die deine Mutter mitgebracht hat. „Und welche willst du mitnehmen?“, fragte sie dann. Ich überlegte. „Mh… liegt dran wie viele Fächer wir haben! Ich glaub ich nehme erstmal den Eastpak- Rucksack mit!“, erwiderte ich.
Auf einmal klingelte mein Handy. Ich hatte eine SMS von Basti bekommen!
Hi Sabrina!
Na wie geht’s dir?
Mir eigentlich ganz gut!
Viel Spaß noch bei dir und ich hoffe wir sehen uns bald wieder!
Cya
Basti
HDL
Ich grinste und schrieb zurück:
Hey Basti!
Mir geht’s auch ganz gut!
Ich hoffe auch, dass wir uns bald wieder sehen!
Ruf dich bald mal wieder an!
Love ya
Ricci

„Von wem war die SMS?“, fragte Lisa neugierig. „Von Basti!“, sagte ich. „Vermisst er dich sehr?“, fragte sie wieder. „Na ich glaub ein bisschen aber er hat ja auch noch andere Freunde!“, erwiderte ich und stand auf. „Ich putz gleich eben meine Zähne und schmink mich!“, sagte ich und ging ins Badezimmer.
In letzter Zeit hatte sich bei mir so einiges geändert! Ich war erst traurig hier zu sein und jetzt wollte ich hier um keinen Preis der Welt wieder weg! So schnell konnte sich eine Meinung ändern! Na ich war aber froh darüber!
Dann putzte ich meine Zähne. Ich mochte den frischen Geschmack in meinem Mund nach dem Zähneputzen. Dann fing ich mich an zu schminken nachdem ich ausgespühlt hatte. Wie immer machte ich schwarzen Kajal und schwarze Wimperntusche drauf. Heute beschloss ich auch mal Kupfernen Lidschatten drauf zu machen. Auf einmal erschreckte mich jemand von hinten so, dass der Lidschatten verschmierte. Ich sah durch den Spiegel, dass hinter mir Ben stand. „Boah hast du mich erschreckt!“, schrie ich. „Sorry wollte ich nicht!“, entschuldigte er sich scheinheilig. „Ach ja! Das wolltest du nicht!“, fragte ich noch mal und fing an zu grinsen. „Wird mal nicht frech Madame!“, erwiderte er frech.
Das war zu viel und ich nahm Wasser und warf es ihm ins Gesicht. „Ihhh! Du kleine Sau!“, schrei er und nahm auch Wasser und warf es auf mich. „Du darfst gleich sauber machen!“, rief ich als ich klitsch nass war. Nach der kleinen „Wasserschlacht ging ich wieder in mein Zimmer. „Das schminken hat nicht wirklich was gebracht!“, meinte Lisa als sie mich sah. Ich sah in den Spiegel. Es war alles verschmiert! Und zwar wie! „Okay dann geh ich mich noch mal schminken!“, erwiderte ich und ging ein zweites Mal ins Badezimmer. Dieses Mal war ich alleine und beeilte mich. Da ich jetzt ja auch meine Zähne nicht mehr putzen musste ging ja jetzt auch alles schneller. Dann ging ich wieder in mein Zimmer.
„Umziehen muss ich mich aber jetzt auch noch!“, meinte ich zu Lisa da meine Sachen ja durchnässt waren wie sonst nichts. „Mach das!“, sagte sie. Ich suchte eine andere Jeans raus und mein Türkises Lieblingsshirt.
Dann sah ich auf die Uhr. Es war schon 2 Uhr. „Was sollen wir denn gleich noch machen?“, fragte Ich Lisa als ich mich anzog. „Keine Ahnung! Wir können ja gleich noch mal spazieren gehen!“, schlug sie vor. Ich wusste nicht was sie mit ihrem „spazieren“ hatte. Was war denn gerade so toll daran spazieren zu gehen? Ich musste ja zugeben, dass ich lieber im Haus war als so was zu machen. Aber was sollten wir sonst machen? Ich hatte auch keine Lust Fernseh zu gucken! „Na gut! Dann lass uns mal spazieren gehen!“, stimmte ich zu.
Dann gingen wir nach unten um uns unsere Schuhe an zu ziehen. Wir verabschiedeten uns noch schnell von Verona und gingen dann auch schon los.

Der Spaziergang war sehr langweilig gewesen. Als wir wieder kamen war ich erleichtert endlich was anderes machen zu können. Es war gar nichts los hier und einfach nur durch die Gegend laufen machte auch nicht gerade so wirklich viel Spaß. Aber wir hatten ein wenig Zeit umgekriegt. Es war nämlich schon gleich 4 Uhr.
Wir gingen sofort wieder in die Küche als wir wieder da waren weil wir einen riesen Hunger hatten. Als erstes holten wir uns Cellogs aus dem Vorratschrank und 2 Schüsseln. „Willst du auch Milch?“, fragte Lisa und holte die Milch schon mal aus dem Kühlschrank. Ich nickte und Lisa goss mir welche rein. Dann aßen wir. Danach machten wir noch ein paar andere Dinge bis es viertel vor 7 war.
„Wir gehen los!“, riefen wir noch einmal ins Wohnzimmer herein bevor wir gingen. „Okay ist gut und seit pünktlich wieder hier habt ihr gehört!“, mahnte sie noch einmal. Wir bejaten das und gingen dann los. „Ich bin schon wieder müde!“, stellte ich fest. „Ich war schon den ganzen Tag über müde!“, sagte Lisa. Eigentlich war ich nie müde wenn ich bis 12 Uhr oder so geschlafen hatte und am vorigen Abend bis 1 Uhr aufgeblieben war aber heute irgendwie schon. Dann kamen wir bei den Jungs an der Wohnung an.
„Ja wer ist da?“, kam es aus der Sprechanlage. „Ja wir sinds!“, antwortete Lisa und sie öffneten die Tür.
Als wir oben angekommen waren öffneten Tom und Bill die Tür. „Na du?“, fragte Tom und nahm mich zärtlich in den Arm und gab mir dann ein Küsschen. „Wir haben uns überlegt, dass wir ja ne DVD gucken könnten! Aber Georg und Gustav gucken dann mit!“, sagte Tom. „Ist doch nicht schlimm!“, antwortete ich und sah auf Georg und Gustav die schon auf einem Sofa saßen. „Was wollen wir denn gucken?“, fragte Lisa neugierig. „Wir können nen Horrorfilm oder ne Komödie gucken!“, sagte Bill. „Lasst uns den Horrorfilm gucken!“, rief ich. „Dann hab ich wieder Albträume!“, wante Lisa ein. „Ach stell dich nicht so an! So schlimm sind die auch nicht!“, versuchte ich sie zu überreden. „Okay lasst uns den Horror gucken!“, stimmte Lisa dann doch zu.
Tom und ich setzten uns aufs 2er Sofa, Gustav auf einen Sessel und Georg mit Lisa und Bill aufs 3er Sofa. Dann schob Bill den Film rein. Und wir begannen gespannt zu gucken.
Wir lachten mehr als uns zu fürchten und deshalb bekamen wir auch nicht all zu viel vom Film mit. Doch auf einmal wurde es ganz still.
„Pass auf Lisa!“, schrie ich auf einmal. Sie fuhr auf einmal hoch und schrie wie am Spieß. Zu allem dazu kippte sie mir auch noch ihre Tüte Popcorn über den Kopf. Ich fing an zu lachen. „Das ist gar nicht witzig!“, schrie sie mich an doch ich konnte mich vor lachen kaum noch halten und die anderen lachten auch schon. „Na warte…!“, rief sie und warf mir ein Kissen an den Kopf doch es verfehlte mich und traf genau Tom. „Au!!!“, rief er und warf Lisa ab. Dann schnappten wir alles uns auch Kissen und eine wilde Kissenschlacht war im Gange. Nach 20 Minuten konnten wir dann nicht mehr und lagen alles auf dem Boden. „Hast du jetzt was du wolltest?“, fragte Lisa die neben mir lag und mich an grinste. Ich nickte nur frech. „War doch ganz witzig oder?“, fragte Tom. Wir alle stimmten zu. „Ich bin müde!“, meinte Georg. „Du kannst doch immer schlafen wenn du willst!“, erwiderte Gustav. „Und du schläfst ja fast nie!“, mischte Tom sich ein. „Ist ja jetzt auch egal!“, versuchte Bill die Diskussion zu beenden.
Dann setzten wir uns wieder auf die Sofas. Der Film war mittlerweile schon wieder vorbei! „Wann geht ihr denn jetzt wieder auf Tour?“, fragte Lisa. „Mittwoch ist der erste Tag! Montagabend müssen wir aber schon in ein Vorbereitungs- Camp!“, informierte uns Bill.
„Wir sehen uns ja Morgen auf jeden Fall noch mal oder?“, fragte Tom. Ich sah an seinen Augen, dass er es eher wie eine Aufforderung gemeint hatte als wie eine Frage. „Natürlich!“, erwiderte ich. Ich sah auf die Uhr die an der Wand hing. Es war schon viertel vor 11! Wieso mussten alle schönen Tage immer so schnell vorbei gehen? „Oh wir müssen gleich schon wieder!“, fiel Lisa ein die auch gerade auf die Uhr schaute.
Wir standen auf und Tom und ich gingen schon mal in den Flur. „Ich wollte dich nur fragen ob wir das mit uns geheim halten können! Ich will dich nicht verlieren und auch nicht in Schwierigkeiten bringen!“, sagte Tom. „Mh… Das wäre wohl das Beste! Sonst kann ich wohl auch nicht mehr alleine auf die Straße gehen ohne das mich alle Leute hassen!“, stimmte ich zu.
Dann nahm mich Tom in de Arm und küsste mich. „Bis Morgen dann!“, flüsterte er mir ins Ohr. Die anderen kamen gerade in den Flur. „Bis Morgen!“, verabschiedete ich mich noch mal von allen.
Dann verließen wir das Haus und gingen in Richtung zu Hause. „Ich kann mich noch gar nicht daran gewöhnen Bill so lange Zeit nicht mehr zu sehen!“, sagte Lisa. Mir viel es auch schwer. Aber man musste sich daran gewöhnen wenn man jemanden der Berühmt war als Freund oder Freundin hatte.
Dann kamen wir auch schon an. Da ich sehr müde war ging ich schnell ins Badezimmer um mich ab zu schminken und meine Zähne zu putzen und ging dann auch schon schnell in Bett damit ich Morgen nicht so lange schlafen musste wie ich da heute getan hatte.
Ich schlief glücklich ein.