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Die Liebe stielt nicht, die Liebe ist nicht eifersüchtig, die Liebe trägt nicht nach... stimmt das wirklich?
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Die nächsten Tage verliefen still. Ich hatte noch kein Wort mit meinen Eltern geredet. Und hatte es weiterhin auch nicht vor dies zu tun.
An diesem Morgen fühlte ich mich besonders schlecht. Ich erinnerte mich an Tom und an die anderen. Das hätte ich nicht tun sollen. Ich machte mein Handy an, dass ich seid ein paar Tagen schon aus hatte. Basti hatte schon mehrmals versucht anzurufen und Tom auch schon 10 Mal! Ich wollte Tom vergessen da er mir nur Kummer bereitete. Ich löschte seine Nummer aus dem Telefonbuch. Dann fing ich wieder an zu weinen. Es waren nur noch ein paar Tage bis ich wieder zur Schule gehen müsste.
Auf einmal klopfte es an der Tür. „Mach die Tür auf!“, rief meine Mutter. Doch ich dachte da gar nicht dran und blieb auf meinem Bett sitzen. „Mach sie auf oder ich nimm dir deinen MP3-Player und dein Handy weg!“, schrei sie. Sie konnte gut drohen deshalb machte ich die Tür auf. Sie gab mir eine Ohrfeige. Ich war geschockt und meine Wange schmerzte. „Wieso hast du das gemacht?“, schrie ich sie an. Ich redete das erste Mal seid Tagen wieder. „Ich darf machen was ich will!“, schrie sie zurück und schubste mich zur Seite. Ich rannte aus dem Zimmer und ging ins Badezimmer. Ich setzte mich auf den Klodeckel. In diesem Moment war mir klar das ich hier nicht bleiben würde. Ich wollte heute Nacht weglaufen. Ich ließ mich nicht schlagen und erst recht nicht von dieser Frau. Ich betrachtete meine Wange im Spiegel. Sie war feuerrot und such ein bisschen angeschwollen. Ich öffnete die Tür um wieder in mein Zimmer zu gehen. Meine Mutter kam mir entgegen und hielt triumphierend mein Handy in der Hand. „Das behalt ich erstmal bis du dich gebessert hast!“, sagte sie und ging wieder in die Küche. Ich brauchte mein Handy! Was sollte ich sonst machen? Ich schloss die Tür wieder ab und ließ mich aufs Bett fallen. Was sollte ich denn mitnehmen? Ich machte meinen Schrank auf und packte 3 Hosen und 5 Oberteile und Unterwäsche ein und natürlich meinen MP3-Player den sie mir zum Glück nicht weggenommen hatte.
Ich hoffte das Basti oder Tom nicht anrufen würden wenn ich nicht da wäre weil meine Eltern es dann ja viel schneller merken würden.
Ich nahm meine 50 € die ich noch hatte und wartete bis 23 Uhr bis meine Eltern schon halbwegs schliefen und schlich mich aus dem Haus. Ich wusste nicht wo ich hingehen sollte deshalb beschloss ich erstmal zum Bahnhof zu laufen und zu gucken wann die Züge fahren würden. Der nächste Zug sollte in 5 Minuten kommen. Ich wartete und stieg ein. Das war der letzte Zug für diese Nacht und das Hieß ich müsste am Bahnhof übernachten bis Morgen der nächste Zug nach Magdeburg fahren würde. Als ich aus dem Zug stieg ging ich zur Info-Tafel von angeschlagen war wann die nächsten Züge wohin fahren würden.
Der nächste Zug nach Magdeburg würde morgen um 5 Uhr an Gleis 3 losfahren. Also ging ich zu Gleis 3 und setzte mich auf eine Bank. Ich beschloss ein bisschen zu schlafen damit ich ein bisschen Ruhe bekam.
Am nächsten Morgen wachte ich schon um halb 5 auf weil der erste Zug hielt. Mir fiel ein, dass ich ja noch ein Ticket ziehen musste also ging ich zum Ticket-Automaten um mir ein Ticket zu ziehen. Es kostete gerade so viel das ich es bezahlen konnte. Dann setzte ich mich wieder hin und wartete. Um kurz vor 5 kam dann der Zug und ich stieg ein. Zum glück hatten meine Eltern das noch nicht gemerkt das ich abgehauen war. Ich setzte mich extra nach hinten und versuchte ein bisschen weiter zu schlafen. Ich musste eine Stunde fahren und die schlif ich dann.
Als der Zug ankam stieg ich aus und begann mich zu orientieren. Es war erst kurz nach 6 und ich wusste, dass ich sie doch jetzt noch nicht wecken konnte. Deshalb beschloss ich langsam zu laufen. Nach einer Stunde kam ich dann an. Ich fror und konnte es nicht mehr aushalten deshalb klingelte ich. Verschlafen kam Verona an die Tür. „Was machst du denn hier? Träum ich?“, fragte sie und ließ mich rein. Wir gingen n die Küche und Verona machte einen heißen Tee weil sie sah, dass ich fror. „Sie hat mich geschlagen!“, berichtete ich und deutete auf meine Wange die nur noch in bisschen rot war. „Ich lass mich nicht schlagen! Von keiner Person!“, fuhr ich fort. „Ja dann bleib bei uns und ich setze mich mit dem Jugendamt in Verbindung und sag das sie dich geschlagen hat aber jetzt schlaf erstmal in deinem Zimmer!“, lächelte sie und ich ging hoch. So gut hatte ich seid Tagen nicht mehr geschlafen!