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Die Liebe stielt nicht, die Liebe ist nicht eifersüchtig, die Liebe trägt nicht nach... stimmt das wirklich?
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Am nächsten Morgen weckte mich Verona um halb acht. Ich war noch total verschlafen. Dann stand ich auf und zog mich leise an damit Basti der noch schlief (ein Wunder! ^^) nicht zu wecken. Danach ging ich ins Badezimmer um mich zu waschen. Als ich fertig war ging ich nach unten in die Küche wo Verona schon saß. „Ich bekomm keinen Bissen herunter!“, ließ ich sie wissen. „Okay wenn du nichts essen willst dann halt nicht!“, erwiderte sie. „Wir müssen gleich los sonst kommen wir zu spät!“, fügte sie hinzu. Ich ging wieder in mein Zimmer und nahm meinen MP3-Player und mein Handy und ging wieder nach unten um mir Schuhe und Jacke anzuziehen. Dann kam Verona auch schon und wir stiegen ins Auto und fuhren los. An diesem Morgen war ich nicht gerade gesprächig. Ich war einfach nur aufgeregt und wollte, dass alles schnell vorbei geht. Wir fuhren eine halbe Stunde bis wir da waren. Es war kurz vor Halb 10. Ich konnte es nicht mehr aushalten als wir ins Gebäude gingen. „Kann ich nicht wieder gehen?“, fragte ich. „Ich würde auch gerne wieder gehen aber das geht jetzt nicht!“, antwortete sie und uns kam ein Mann entgegen der fragte ob ich Sabrina wäre. Ich nickte und wir gingen in einen Raum wo meine Mutter schon saß. Ich setzte mich gegenüber von ihr hin und guckte auf den Boden. Ich wollte sie nicht angucken. Das stand ihr nicht zu. Dann kam eine Frau in den Raum und setzte sich zu uns. „So Sabrina du willst nicht wieder zu deinen Eltern zurück und deine Mutter will dich wieder haben?“, fragte sie. Ich sah auf und sah sie an. „Können sie sich vorstellen wie es ist wenn man nur Ärger bekommt und dann von seinen Eltern zu einer Pflegefamilie abgeschoben wird. Dann lebt man sich gerade ein und gewinnt die Leute in der Familie lieb und dann kommt diese Mutter wieder und will das Kind wieder haben?“, sagte ich verzweifelt. Wir alles schwiegen. „Ich weiß ich habe viele Fehler gemacht! Aber ich möchte dich wieder haben!“, unterbrach meine Mutter die Stille. „Du hättest mich erst gar nicht abgeben müssen! Jetzt will ich auch nicht mehr zu euch!“, antwortete ich.
„Ja Sabrina! Eigentlich können wir nichts machen! Deine Mutter hat dich nur in eine Pflegefamilie gegeben und nicht zur Adoption frei gegeben! Du musst wohl mit ihr mitkommen!“, sagte die andere Frau. „Ich sah erst sie verzweifelt an dann Verona und dann meine Mutter. Mir liefen die Tränen über die Wangen. „Ich kann das nicht!“, schrei ich und rannte aus dem Raum. Dann rannte ich aus dem ganzen Gebäude und ließ mich an einer Mauer nieder. Ich glaub sie wussten alle nicht was sie mir damit antaten! Mir tat alles weh. Wieso war das nicht alles ein Traum und ich könnte aufwachen? Ich konnte nicht mehr aufhören zu weinen. „Du musst jetzt stark sein!“, sagte Verona die neben mir stand und mir über den Kopf streichelte. „Aber wie denn?“, fragte ich. „Sabrina du bist intelligent und stark! Das weiß ich!“, sprach sie mir Mut zu. „Wir können jetzt fahren! Deine Mutter holt dich heute Abend ab!“. Verona half mir hoch und wir gingen zum Auto. „Wieso macht sie so was?“, fragte ich als wir im Auto saßen. „Weiß ich nicht!“, erwiderte Verona. Die ganze Fahrt lang schwieg ich und hörte Musik. Lisa hatte mir „Rette mich“ Von TH auf den MP3-Player geladen. Bei diesem Lied musste ich erst recht weinen. Am liebsten hätte ich irgendwas Verbotenes gemacht damit mich meine Mutter nicht wieder haben wollte.
Ich fühlte mich wie eine CD die ausgeliehen wurde und die der rechtmäßige Besitzer jetzt wieder haben wollte. Dann kamen wir wieder zu Hause an. Ich pack meine Sachen!“, sagte ich mit zitternder Stimme. Als ich in mein Zimmer ging saß Basti auf meinem Bett. Er sah mich an als würde ich von einem anderen Stern kommen. „Nein oder?“, fragte er besorgt. „Doch!“, schluchzte ich und ließ mich aufs Bett fallen. „Wir können Sachen packen oder willst du hier bleiben?“, fragte ich ihn. „Ne ich komm mit!“, sagte er. Ich machte den Schrank auf und packte alle meine Sachen in die 3 großen Koffer. „Ich treffe mich heute Nachmittag noch mit Tom!“, sagte ich und begann wieder zu weinen. „Jetzt kann ich alles vergessen!“, fuhr ich fort. Basti kam von hinten und umarmte mich. „Ach Basti! Ich hasse sie!“, schluchzte ich. „Kann ich mir vorstellen!“, erwiderte er. Dann packten wir weiter. Basti war schon fertig nur ich war noch am packen. Ich sah auf die Uhr. Es war gleich 2 Uhr. Um 2 Uhr wollte Tom kommen. Ich ging schnell ins Bad um noch mal zu versuchen, dass ich nicht zu verheult aussah aber das brachte nichts. „Machst du ihm gleich auf?“, fragte ich Basti. „Ne das musst du schon selber machen! Du musst es ihm ja auch sagen!“, erwiderte er. Ich packte schnell den Rest ein und dann klingelte es an der Tür. Ich ging nach unten und machte auf. „Was ist los Süße?“, fragte Tom erschrocken als er mich umarmte. „Erzähl ich dir gleich!“, erwiderte ich und wir gingen in mein Zimmer. Es war leer. Basti war schon nach unten gegangen. „Du fährst?“, stellte er fest. Ich brach wieder in Tränen aus und setzte mich aufs Bett. „Sag dass das nicht wahr ist!“, bat Tom verzweifelt. Ich nickte nur und erzählte ihm alles. „Ich will selber nicht! Aber meine Mutter will das aus irgendeinem Grund!“, sagte ich. Tom nahm mich in den Arm. „Ich glaub es ist besser wenn wir uns vergessen!“, fuhr ich fort. „Eine Beziehung kann man nicht über hunderte von Kilometern führen!“, fügte ich hinzu. Tom nickte. Ich wollte das alles nicht aber ich konnte nicht anders. Ich hoffte er wusste wie sehr ich ihn liebte! „Meine Mutter holt mich heute Abend ab!“, schluchzte ich. Tom sah mich an. Diese Augen, dieser Blick. Ich konnte mich unmöglich von ihm trennen aber ich musste. „Ich liebe dich!“, flüsterte ich noch mal. Tom küsste mich. Ich wusste dass das nicht passieren hätte dürfen aber es tat gut. Dann standen wir auf und ich begleitete Tom zur Tür und wir verabschiedeten uns von einander. Dann schloss ich die Tür und rannte wieder in mein Zimmer. Ich schmiss mich aufs Bett und vergrub mein Gesicht im Kopfkissen. Ich hatte mich vor ein paar Tagen das erste Mal richtig verliebt und jetzt war schon wieder Schluss. Ich konnte es einfach nicht verstehen. Basti kam ins Zimmer und setzte sich neben mich und strich mir durch die Haare. „Es ist vorbei!“, flüsterte ich. Basti wusste wie es mir ging das merkte ich. „Es ist gleich schon 16 Uhr! Lass uns nach unten und uns verabschieden!“, sagte Basti. Er nahm mich an die Hand und wir gingen nach unten wo die 3 saßen. Ich sah sie an und wäre am liebsten wieder gegangen. Als erstes ging ich zu Lisa und umarmte sie. „Ich wird dich vermissen!“, sagte ich. Dann ging ich zu Ben und umarmte ihn auch. „Dich wird ich natürlich auch vermissen!“, sagte ich auch zu ihm. Dann ging ich zu Verona. Ich umarmte sie am längsten. „Du bist die beste Mutter der Welt! Ich würde mich freuen wenn meine auch so wäre!“, flüsterte ich ihr ins Ohr. Dann klingelte es an der Tür. Meine Mutter stand an der Tür. Ich flüsterte Lisa noch schnell ins Ohr das sie wenn sie Tom noch mal sehen würde ihm schöne Grüße bestellen sollte. Dann gingen Basti und ich noch mal schnell nach oben um unsere Taschen zu holen. Ich ging zum Auto ohne ein Wort zu sagen und schmiss die Sachen in den Kofferraum. Dann stiegen Basti und ich hinten ein.
Meine Mutter unterhielt sich noch kurz mit Verona und stieg dann auch ein. Ich schaute noch lange nach hinten als wir los fuhren. Dann sah ich wieder nach unten als ich sie nicht mehr sehen konnte. „Na wie geht’s dir?“, fragte sie plötzlich. „Lass mich in Ruhe mir geht’s scheiße!“, antwortete ich und hoffte das sie kein Wort mehr sagen würde. Die ganze Fahrt lang schwieg ich und die anderen auch. Als wir dann bei Basti ankamen umarmte er mich noch mal und stieg aus. Jetzt saß ich nur noch allein mit meiner Mutter im Auto. Ich schwor mir nie wieder ein Wort mit ihr zu reden. Sie war es ja selber Schuld!
Dann kamen wir wieder an meinem „alten“ Zuhause an. Ich stieg ohne ein Wort aus und klingelte. Mein Vater öffnete die Tür und ich stürmte in mein Zimmer. Es sah genau so wie vorher aus aber ich fühlte mich nach diesen paar Tagen bei Lisa hier nicht mehr wohl. Als erstes schloss ich die Tür ab damit keiner hereinkommen konnte. Ich wollte meine Eltern dafür bestrafen, dass sie mir das angetan hatten. Dann packt eich meine Taschen aus und legte mich aufs Bett. Ich wusste nicht was sich hier anfangen sollte, deshalb beschloss ich schon zu schlafen.
In dieser Nacht wachte ich oft auf. Ich vermisste alle meine Sachen die ich in Magdeburg gehabt habe. Ich fühlte mich nicht geborgen und auch nicht geliebt. Ich fühlte mich als ob ich nicht dazu gehörte und das auch noch nie vorher tat.